Universalzielvereinbarung – Jahresergebnis 2019

Die Grossverbrauchergruppe "Energie-Modell Zürich" vereinbarte mit der Energieagentur der Wirtschaft (EnAW) eine Universalzielvereinbarung für die Laufzeit von 2013-2020. Jedes Mitgliedunternehmen steuert jährlich seinen Beitrag zur Steigerung der Energieeffizienz bei, wodurch die vereinbarten Gruppenziele erreicht oder sogar übertroffen werden.

 

Jahresbericht 2019

Der Jahresbericht wird von der Energieagentur der Wirtschaft (EnAW) jährlich zusammengestellt.

Abb. 2: Verlauf der CO2-Fracht 2013-2019 der Gruppe Energie-Modell Zürich (Quelle: EnAW).

Verlauf Energieeffizienz

Die Auswertung der Resultate des Jahres 2019 zeigt, dass der Gesamtenergieverbrauch im Vergleich zum Vorjahr knapp 70'000 MWh/a oder etwa 6% gesunken ist. Dieser Wert wurde erreicht durch eine Verbrauchsminderung bei fast allen Mitgliedern. Bei einem der Unternehmen sind grosse Reduktion auch durch die Schliessung von Betriebsstätten erreicht worden.

Der Verlauf der Energieeffizienz seit 2013 zeigt, dass das in der Universal-Zielvereinbarung (UZV) gesetzte Ziel deutlich übertroffen wurde: der Wert der Energieeffizienz (ohne Ökostrom) betrug Ende 2019 119.9%. Das in der UZV formulierte (und bezüglich Erfüllung der kantonalen EnerG verbindliche) Ziel beträgt 110.3% und wurde damit deutlich übertroffen.

Im "Energie-Modell Zürich" kaufen mehrere Mitglieder im Rahmen ihrer Initiativen zum nachhaltigen Wirtschaften Elektrizität ein, die maximale ökologische Kriterien erfüllt. Ein wichtiges Kriterium ist dabei die CO2-Freiheit der Stromerzeugung. Diese Bedingungen werden durch Strom mit dem Label "naturemade star" erfüllt. Diese Elektrizität und der Einkauf von zertifiziertem Biogas werden ebenfalls in die Entwicklung der Energieeffizienz eingerechnet und separat ausgewiesen. Die Energieeffizienz mit Einbezug von Ökostrom und Biogas-Bezug lag Ende 2019 bei 130.9 % (siehe Abb. 1).

Verlauf CO2-Fracht

Die Mitgliedsfirmen des Energie-Modells Zürich haben im Jahr 2019 32'905 t CO2 emittiert. Die CO2-Reduktion durch alle von 2013 bis 2019 realisierten Massnahmen betrug 7'157 t CO2. In anderen Worten: ohne diese Reduktionsmassnahmen wären 2019 39'252 t CO2 ausgestossen worden (siehe Abb. 2).